Autor: sabine.heimsch

  • Unterschied zwischen Ergotherapie und Physiotherapie

    Unterschied zwischen Ergotherapie und Physiotherapie

    Nach einem Schlaganfall bekam ich sowohl Ergotherapie als auch Physiotherapie verordnet. Beides mache ich in zwei unterschiedlichen Einrichtungen. Als Restwirkung meiner (kleineren) Schlaganfälle ist eine Gleichgewichtsproblematik und eine kleine Schwäche auf der der einen Seite geblieben.

    Was haben die Therapien bewirkt?

    Da beide nach Bobath gemacht werden, zielen sie auf die eigene Empfindung und persönliche Rückmeldung ab. Das verlangt Hirnleistung. 🙂 Und mein Gehirn funktioniert offensichtlich nicht mehr so gut. Also erst einmal: Meine kognitive Leistung fühlt sich wieder gut an. Meine Ängste haben sich stark zurückgebildet. Aber ich bewege mich immernoch unsicher.

    Und wenn ich im Alltag alle Hinweise aus meinen Therapien befolgen will (sie gehen noch nicht automatisiert), dann ist das geistig anstrengend. Geistige Anstrengung kannte ich bisher noch nicht. Manchmal war etwas anstrengend zu verstehen oder so einzuordnen, dass es wieder abrufbar war, aber dass ich beim Tun auf etwas geachtet habe, ist für mich neu. Oder fühlt sich zumindest neu an.

    Welche Fragen beantworte ich in meinen Therapien?

    Klar Fragen zu meinen Zielen. Da diese nie nach der jeweiligen Therapieform genannt werden, muss die jeweilige therapierende Person sich Übungen aus dem eigenen Koffer für meine Antworten überlegen. Hier kommt es oft zu gegenseitigen Missverständnissen.

    a.) Lebe ich nicht in üblichen bekannten Verhältnissen

    b.) Was mich wirklich beschäftigt fällt oft nicht in den gerade angesprochenen Therapiebreich

    Was macht die Physiotherapie?

    Laut einer meiner Ergotherapeutinnen ist die Physiotherapie für die Kräftigung und die Beweglichkeit meiner Muskulatur zuständig.

    Was macht die Ergotherapie?

    Sie soll mich befähigen, Alltagstätigkeiten selbständig zu erledigen.

    Meine Gedanken zu beiden Therapieformen

    Um in das untere Fach meines Kühlschrankes zu kommen, muss ich mich bücken können. Alternativ darf ich mich auch runterbeugen. Um abwaschen zu können, muss ich vor meinem Spülbecken stehen und mit beiden Händen im Wasser das Geschirr abwaschen und auf der Abtropffläche platzieren. Von dort muss ich es abtrocknen und verräumen. Das Kaffekochen ist komplexer: Ich muss löslichen Kaffee und Kakaopulver in meine Tasse tun, dann das heiße Wasser aus dem Wasserkocher eingießen. Der Wasserkocher steht natürlich nicht direkt bei der Tasse sondern auf einer Anrichte um die Ecke. Und der Wasserkocher lässt sich auch nicht umstellen.

  • Was liefern mir Plattformen?

    Plattformen machen uns das (digitale) Leben leichter. Helfen uns, Informationen zu verbreiten und uns auszutauschen. Es ist schön, dass es Plattformen gibt, ABER… Wie funktionieren die eigentlich? Was sammeln sie? Wem gehören Sie?

    Alle diese Fragen müssen in einzelnen Absätzen geklärt werden.

    Welche Plattformen kenne ich?

    Hier werde ich nur die für mich wichtigsten erwähnen und kurz besprechen.

    • Instagram
    • nebenan.de
    • Xing
    • LinkedIn
    • WhatsApp

    Wem gehört die Plattform?

    Meistens gehören Plattformen einer ganzen Gruppe von Leuten. Oder sie gehören einer Gruppe von Gruppen.

    Nutze ich eine Plattform?

    Ich nutze einige Plattformen. Machmal freiwillig und manchmal, weil sie für mich sinnvoll sind. Wenn ich aber gezwungen bin eine Plattform zu nutzen, um mit einer bestimmtem Organiation in Kontakt zu bleiben, dann wäge ich genau ab. Kosten für die Plattform sind hier für mich nicht relevant, denn irgendwoher müssen die Betreiber ja ihre Kosten bekommen. Wenn eine Plattform oder eine Software als gratis angepriesen wird, dann werde ich misstrauisch. Mir ist klar, dass ich auf Plattformen, die nichts kosten mit Werbung bedacht werde oder meine Daten irgendwie verkauft werden.

    Unterschied zwischen Plattform und Social Media

    Das ist nicht mein Kerngebiet und ich habe deswegen kurz recherchiert.

    Wenn ich es mit dem nicht digitalen Leben vergleichen soll, wäre mein Bild, dass eine Plattform ein Ort ist zu dem ich Zugang aus bestimmten Gründen habe. Social Media ist ein öffentlicher Ort an dem ich mich mit anderen Personen treffe.

    Wie seht ihr das? Beschreibt mir gerne euer Bild.

  • Was denken andere über mich?

    Es ist mir (fast immer) egal, was andere über mich denken. In den Fällen wo es mir nicht egal ist, versuche ich die Erwartungen meines Gegenüber zu erraten oder zu erfragen. Und wenn mir möglich ist diese zu erfüllen. Wenn ich etwas erwarte, dann versuche ich zu erfahren, warum sich meine Erwartung nicht erfüllt.

    Wie sehe ich mich?

    Ich sehe mich als interessante Gesprächspartnerin. Bin eine gute Ansprechperson für Themen rund um Handarbeiten, fremde Länder, andersartige Kulturen, Geldmangel, Empfindungen bei der Zeitumstellung und noch so einiges andere. Bin keine Sportskanone. Mir ist nie langweilig und ich frage gerne Personen über ihr Gefühl der Langeweile aus.

    Ich kann arrogant/besserwisserisch wirken. Bin einigermaßen strukturiert. Und das ganze ohne dass mich meine Struktur einengt. Mag anderen gerne helfen, wenn ich es körperlich schaffe.

    Wie sieht mich mein Gegenüber?

    Ich habe nicht nur ein Gegenüber. Ich treffe Menschen auf der Straße, in Wartezimmern, im Bus, in der Bahn, in Läden… Und immer ist mein Gegenüber ein anderer Mensch. Und auch gerade in einer anderen Situation. Wie mich der Mensch also jeweils sieht, ist bestimmt unterschiedlich. Für mich heißt es auf jeden Fall immer höflich und freundlich sein.

  • Was bewirkt nachdenken?

    Es macht mir klar, was eventuell nicht funktioniert. Es verunsichert mich? Es macht Kopfschmerzen? Es weist mir den Weg? Es kann also viele Auswirkungen haben. Soll man deshalb nicht nachdenken? Aus meiner Sicht NIEMALS! Nur ins Grübeln sollte man nicht kommen und das Bauchgefühl in manchen Situationen nicht vernachläsigen.

    Bauchgefühl oder nachdenken

    Das ist sehr vom Thema und der Situation abhängig ob ich auf mein Bauchgefühl vertraue oder nachdenke. Lese ich einen Artikel, dann gucke ich woher er kommt. Gibt mir jemand eine Empfehlung, dann ist die Person das auslösende Medium. Infos aus einer seriösen Tageszeitung oder Nachrichtensendung werden bei mir eher als wahr empfunden. Feedback von anderen Personen sprechen eher mein Bauchgefühl an.

    Schon einmal von meinem Bauchgefühl betrogen worden?

    Ei freilich hat es mich schon einmal betrogen. Als ich dachte, dass ich in einer Firma sicher aufgehoben bin, hatte ich nicht bemerkt, dass man dort wohl das Personal reduzieren wollte. Nur so lässt sich für mich die Entlassung von vielen Kollegen zu dieser Zeit erklären. Eine Erklärung für meine Entlassung habe ich nicht bekommen. Dafür eine recht lange Kündigungsfrist mit Geld für Outplacingmaßnahmen. Das alles hat allerdings leider nichts gebracht. Habe trotzdem in der Schweiz keine Anstellung mehr gefunden. Es hat mir jedoch klargemacht, dass ich doch eher für die Selbständigkeit geeignet bin. Meine anschließende Anstellung in Deutschland war über eine Zeitarbeitsfirma. Und hat dann auch nicht zu einer weiteren Festanstellung geführt.

    Nachdem die Anstellung über die Zeitarbeitsfirma vorüber war, fand ich wieder über eine Businessplattform ein Engagement in einem Unternehmen. Sehr interessante Arbeit, aber nicht strukturiert und ich hatte das Gefühl, dass man hier mit dem geplanten Projekt in dem ich tätig war, nicht fertig werden wird. Mein Gefühl hat mich nicht getäuscht 🙁

    Das erfolgsverwöhnte Unternehmen stand schon auf der Liste eines Inventors. Dies und die Unflexibilität der Mitarbeitenden führte zum Abbruch der Geschäftsbeziehungen. Hiervon war auch mein Engagement betroffen.

  • Wer kennt das Fadenbuch?

    Wer kennt das Fadenbuch?

    Im Fadenbuch finde ich die Fäden für ein aktuelles Projekt. Oder Ich finde Beispiele von verwendeten Fäden in unterschiedlichen Projekten. Der Gedanken zu dem Begriff ist mir in Verbindung mit dem Begriff „Fahrtenbuch“ gekommen.

    Was ist ein Fadenbuch?

    Bei mir wird es ein Organisationsprojekt sein. Ich werde eines aus Stoff mit einer Ringbuchmechanik anfertigen. Es wird Ordnungsregister haben oder einfach eine Hülle für ein stabiles Notizbuch sein. Ich benutze dafür kein fertiges Schnittmuster. Ich erstelle den Schnitt selbst.

    Buchhülle als Beispiel

    Buchhüllen habe ich schon angefertigt. Finde sie recht einfach zu machen. Mein Notizbuch, das mich immer zu Meetings begleitet hat, hat eine Hülle aus Filzstoff mit einer Schlaufe in der ein Stift eingehängt ist.

    Aufgeklapptes Notizbuch
    Aufgeklapptes Notizbuch
  • Die ePA kommt

    Was bedeutet das für mich?

    Die ePA bedeutet für mich , dass alle mich behandelnden Personen Informationen über meinen Gesundheitsstatus erhalten und für ihre Diagnosen oder Behandlungen nutzen können. Das kann mehr sein als in einem persönlichen Gespräch mit mir zu erfahren ist.

    Was habe ich darüber schon gehört?

    Habe heute gehört, dass wohl für die Krankenkassen jeweils unterschiedliche Eingaben bei Überweisungen etc. gemacht werden müssen, damit die Leistung von der Praxis abgerechnet werden kann. Ob die Bedienung von Software oder das Ausfüllen von Formularen zum Aufgabengebiet von Sprechstundenhilfen gehört, ist wohl klar. Fragen werden sie wohl ihre Vorgesetzten oder technische Personen, die da jeweilige System betreuen.

    Was biete ich zu diesem Thema an?

    Meine umfangreichen Kenntnisse aus Schulung von Personen aus den unterschiedlichsten Bereichen. Ich biete mein umfangreichen Kenntnisse aus dem Umgang mit unterschiedlichen Daten und Datenmengen an. Und natürlich biete ich digitale Lösungen je nach Ausstattung der Praxis an.

    Was qualifiziert mich dazu?

    Bin eine notorische Besserwisserin :-). Ich habe in meine Schulungszeit mit unterschiedlichen Personengruppen aus unterschiedlichen Bereichen zu tun gehabt. Es macht mir nichts aus, wenn jemand (aus seiner Sicht doof ist und tausendmal nachfragt)

    Ich bin nicht überheblich nur weil ich bestimmte Kenntnisse habe. Ich finde klare Worte für mein Gegenüber, wenn der zu übermittelnde Inhalt vom Schulungsteilnehmer hinterfragt wird.

    Ich LIEBE es Kenntnisse weiterzugeben!

    Meine gute Allgemeinbildung, Excel-Kenntnisse, SQL-Kenntnisse, und noch einiges aus dem IT-Bereich.

    Was interessiert mich dazu?

    Ich kenne mich mit dem täglichen Ablauf in einer Praxis nicht aus. Deshalb wäre es schön zu wissen, was mit der Einführung der ePa dort auf das Team zukommt. Bekommt der Arzt/die Ärztin die Informationen in der Übersicht wie gewünscht? Entsteht hier Mehrarbeit, weil soooo viele Informationen zusammenstehen?
    Müssen Onformationen aus der ePA in in anderes System übertragen werden? Freue mich sehr über Rückmeldungen!

  • Aprilscherz

    Alle kennen den Aprilscherz oder wurden sogar schon einmal in den April geschickt.

    Man ist also am 1. April mit Neuigkeiten besonders vorsichtig. Auch in der Zeitung stimmt nicht alles, was zu lesen ist. Ich will hier nicht den Eindruck erwecken, dass ich alles glaube, was in der Zeitung steht. Wie immer bin ich kritisch mit Informationen, die ich bekomme. Das ist gerade jetzt in Zeiten von digitaler Verbreitung von Informationen besonders wichtig.

    Welche Aprilscherze hast Du schon einmal erlebt?

    Ich wurde als Kind mit dem Ausdruck: „Auf deinem Rücken hängt was“ oft in den April geschickt. Erzähle mir gerne, was Du schon als Aprilscherz erlebt hast.

    Woher kommt das Ganze eigentlich?

    Wer mir schon länger folgt oder mich kennt, weiß, dass ich solche Sachen gerne mal nachschlage. Meine erste Quelle ist dabei meist eine Suchanfrage oder der Blick in WikiPedia.

    Welchen krassen Aprilscherz habe ich einmal erlebt?

    Wir waren mit vielen Personen (Kinder und Erwachsene) in einem alten Haus in der Bretagne und haben dort Urlaub gemacht. Wir waren sehr beschäftigt und hatten den 1. April nicht im Blick. (Fehler) Eine von uns kam nach unten und sagte sie hat eine riesige Spinne im Zimmer und traut sich nicht, die zu entfernen. War natürlich gleich ein Mann dabei und wollte ihr helfen. Er ging mit hoch und kam nach einiger Zeit runter und erklärte uns theatralisch (aber echt wirkend), dass er das auch nicht kann. Dass veranlasste den nächsten zur Hilfe. Auch er kam erfolglos zurück. Wir waren zwar irritiert, aber nicht misstrauisch.

    Nach einiger Zeit rief die Verursacherin des Problems dann aber April, April und wir mussten alle lachen.

  • WdT 8. Februar

    WdT 8. Februar

    Der Text ist aus meiner Blattsammlung „Wort des Tages“ von Judith Peters.

    Am 8. Februar gibt es die Frage What Se Vuck bzw. WSV. Jetzt nach Weihnachten gibt es schon überall Sonderverkäufe und Superangebote. Alle wollen mein Geld – scheint mir. Wie lege ich mein zu Weihnachten erhaltenes Geld gut an? Halt! Da sind ja noch die ganzen Beträge, die zum Jahresanfang fällig werden.

    Also besser mal eine Liste erstellen, was ich mir so zulegen möchte. 🙂

    • Akkusauger
    • Plotter
    • gescheites Bügelbrett

    Meldet Euch gerne, wenn Ihr davon etwas habt und los werden möchtet.

  • Sa(u)bine

    Das ist eine Abwandlung meines Vornamens. Ich habe diese selbst vorgenommen. Aber überall dort, wo ich mal drüber geredet habe, haben die Personen, die mich kennen gelacht und mir zugestimmt. Also, der bleibt jetzt!

    Ich stelle mich auch häufig so vor: Sabine ohne u. Dann wird gelegentlich gefragt: Wie meinst Du das?

    Ist immer ein Einstieg in ein Gespräch. Eine weitere Möglichkeit bei einer Vorstellungsrunde ist, dass ich sage, dass ich eine Sammelbezeichnung trage. Danach sage ich meinen Namen. Der Name war in den 1950er und 1960er Jahren sehr beliebt.

    Dreh Dich nicht um, wenn man Dich ruft

    Ich habe früh für mich entschieden, mich nicht umzudrehen, wenn jemand „Sabine“ ruft. Das hat zu einer seltsamen Begegnung am Frankfurter Hauptbahnhof geführt.

    Hinter mir ruft eine fremde Stimme: Sabine! Egal, kümmere mich nicht drum. Dann taucht atemlos die Freundin eines Bekannten hinter mir auf. Habe mich sehr gefreut, sie zu sehen und wir sind ins Plaudern gekommen. Gelacht haben wir beide über meine Entscheidung, mich nicht umzudrehen.

  • Monatsrückblick Februar 2025

    Monatsrückblick Februar 2025

    Ein Hoch und Runter nicht nur bei den Temperarturen. Ich habe oft und tief in mich geguckt. Das nennt man bestimmt Selbstreflexion. Ich freue mich, dass die Tage wieder länger werden. Ich habe regelmäßiger an meinem Blog geschrieben. Und es interessiert mich nicht, wenn nur wenige es lesen. Freue mich aber total über Kommentare. Außerdem freue ich mich, dass ich WordPress immer besser beherrsche.

    Dass meine Therapien dazu führen, dass ich mehr auf meine Haltung und meinen Gang achte, ist toll, strengt aber auch an. Der Umbau eines Gehirns ist ein langwieriger Prozess. 🙂

    Habe auch in diesem Monat erlebt, dass es Menschen in meine Umgebung teilweise schlechter geht als mir. Das ist für mich kein Trost! Egoistisch denke ich nur daran, dass es mir besser geht. Hatte lustiges Telefonat mit meiner Schwester. Und freue mich, dass meine Geldflaute, die immer am Jahresanfang entsteht in diesem Jahr etwas glimpflicher abgeht.

    In diesem Monat ist aus meiner Sicht nichts Wichtiges passiert. Jedenfalls nichts was ich laut in einm Bus oder Zug erzählen würde. (deshalb auch nicht in meinem Blog)

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