Wege und Umwege in meinem Leben

Ich bin 1956 geboren und gehöre damit zur Babyboomer-Generation. Was habe ich in meinem Leben für Erfahrung aus dieser Sicht gemacht?

  • Einquartierung bei Frau mit zu großer Wohnung
  • Mehr Dinge für meine Eltern nach meiner Geburt erlaubt

Ich gehörte immer zu einer großen Gruppe, die „Probleme“ verursachte. Es gab zu wenig Platz. Es waren zu viele Kinder in einer Gruppe. Hierzu zählt Klassengröße. Es gab zu viele BewerberInnen für Lehrstellen. Wohnung war noch einigermaßen gut zu finden.

Ein anderer Aspekt war, dass uns unsere Eltern einschärften, nicht mit fremden Menschen mitzugehen. Was diese genau von uns wollten durfte ich mir ausmalen. Mir fiel dazu nichts ein – also dachte ich an Entführung (Pech für die Täter – bei uns wäre nix zu holen gewesen).

Auch durfte ich von fremden Menschen nix annehmen. Könnte ja vergiftet sein. Warum das jemand tun sollte erschloss sich mir nicht.

So entwickelte ich einfach eine diffuse Angst vorm „schwarzen Mann“.

Später knabberte ich daran, dass wir (die Babyboomer) natürlich zu viele Kinder bekamen, die betreut werden mussten/sollten. So begann meine erste politische Aktion: Ich setzte mich für Betreuung von Kindern unter drei ein. Meine Berufstätigkeit wollte ich nicht aufgeben und eine sehr lange Berufspause wollte ich auch nicht machen.

Durch diese politische Aktion schlitterte ich in Elternbeirat und danach für die Grünen ins örtliche Stadtparlament.

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