Meine Geldbeschaffungszeit begann 1971. Und warum heißt sie so? Ich begann meine Lehrzeit 1971. Seit dieser Zeit erhielt ich Geld für Tätigkeit, die ich ausübte. Ich war meist festangestellt. Aber auch als Freiberuflerin verdiente ich Geld. Dass ich auch freiberuflich Geld verdienen könnte, ergab sich eher zufällig. Ich landete dadurch in einer Branche, die mir sehr lag und mich fesselte.
Ich begann als Technicher Zeichner (Beruf hieß damals so im Gegensatz zur Teilzeichnerin). Den Betrieb verließ ich, da einige Gepflogenheiten dort meinem Naturell nicht entsprachen. Frauen waren minderwertiger als Männer. Für Frauen gab es im gewerblichen Bereich keine (kaum) Aufstiegschancen.
An ein Beispiel erinnere ich mich noch besonders:
Der Oberingenieur betrat unser Büro und sagte: Herr Roth (sv. Abteilungsleiter) darf ich mir mal Ihre technische Zeichnerin leihen? Ich antwortete: Ich arbeite gerade für Herrn Zoet.
Das war ganz klar nicht ok, denn erstens war nicht ich sondern Herr Roth angesprochen und arbeiten für einen externen „Leihigel“ statt für einen Oberingenieur dürfte ich eigentlich auch nicht entscheiden.Naja, so war ich damals schon… lieber ehrlich die aktuelle Situation klären als in irgendeine Hektik zu geraten.
Erfahrung mit Menschen, die anders sind
In meinem Leben hatte ich öfter mit Menschen zu tun, die anders waren als allgemein erwartet.