Kategorie: Persönliches

  • Aprilscherz

    Alle kennen den Aprilscherz oder wurden sogar schon einmal in den April geschickt.

    Man ist also am 1. April mit Neuigkeiten besonders vorsichtig. Auch in der Zeitung stimmt nicht alles, was zu lesen ist. Ich will hier nicht den Eindruck erwecken, dass ich alles glaube, was in der Zeitung steht. Wie immer bin ich kritisch mit Informationen, die ich bekomme. Das ist gerade jetzt in Zeiten von digitaler Verbreitung von Informationen besonders wichtig.

    Welche Aprilscherze hast Du schon einmal erlebt?

    Ich wurde als Kind mit dem Ausdruck: „Auf deinem Rücken hängt was“ oft in den April geschickt. Erzähle mir gerne, was Du schon als Aprilscherz erlebt hast.

    Woher kommt das Ganze eigentlich?

    Wer mir schon länger folgt oder mich kennt, weiß, dass ich solche Sachen gerne mal nachschlage. Meine erste Quelle ist dabei meist eine Suchanfrage oder der Blick in WikiPedia.

    Welchen krassen Aprilscherz habe ich einmal erlebt?

    Wir waren mit vielen Personen (Kinder und Erwachsene) in einem alten Haus in der Bretagne und haben dort Urlaub gemacht. Wir waren sehr beschäftigt und hatten den 1. April nicht im Blick. (Fehler) Eine von uns kam nach unten und sagte sie hat eine riesige Spinne im Zimmer und traut sich nicht, die zu entfernen. War natürlich gleich ein Mann dabei und wollte ihr helfen. Er ging mit hoch und kam nach einiger Zeit runter und erklärte uns theatralisch (aber echt wirkend), dass er das auch nicht kann. Dass veranlasste den nächsten zur Hilfe. Auch er kam erfolglos zurück. Wir waren zwar irritiert, aber nicht misstrauisch.

    Nach einiger Zeit rief die Verursacherin des Problems dann aber April, April und wir mussten alle lachen.

  • WdT 8. Februar

    WdT 8. Februar

    Der Text ist aus meiner Blattsammlung „Wort des Tages“ von Judith Peters.

    Am 8. Februar gibt es die Frage What Se Vuck bzw. WSV. Jetzt nach Weihnachten gibt es schon überall Sonderverkäufe und Superangebote. Alle wollen mein Geld – scheint mir. Wie lege ich mein zu Weihnachten erhaltenes Geld gut an? Halt! Da sind ja noch die ganzen Beträge, die zum Jahresanfang fällig werden.

    Also besser mal eine Liste erstellen, was ich mir so zulegen möchte. 🙂

    • Akkusauger
    • Plotter
    • gescheites Bügelbrett

    Meldet Euch gerne, wenn Ihr davon etwas habt und los werden möchtet.

  • Sa(u)bine

    Das ist eine Abwandlung meines Vornamens. Ich habe diese selbst vorgenommen. Aber überall dort, wo ich mal drüber geredet habe, haben die Personen, die mich kennen gelacht und mir zugestimmt. Also, der bleibt jetzt!

    Ich stelle mich auch häufig so vor: Sabine ohne u. Dann wird gelegentlich gefragt: Wie meinst Du das?

    Ist immer ein Einstieg in ein Gespräch. Eine weitere Möglichkeit bei einer Vorstellungsrunde ist, dass ich sage, dass ich eine Sammelbezeichnung trage. Danach sage ich meinen Namen. Der Name war in den 1950er und 1960er Jahren sehr beliebt.

    Dreh Dich nicht um, wenn man Dich ruft

    Ich habe früh für mich entschieden, mich nicht umzudrehen, wenn jemand „Sabine“ ruft. Das hat zu einer seltsamen Begegnung am Frankfurter Hauptbahnhof geführt.

    Hinter mir ruft eine fremde Stimme: Sabine! Egal, kümmere mich nicht drum. Dann taucht atemlos die Freundin eines Bekannten hinter mir auf. Habe mich sehr gefreut, sie zu sehen und wir sind ins Plaudern gekommen. Gelacht haben wir beide über meine Entscheidung, mich nicht umzudrehen.

  • Luke Hoss! Hurra!

    Luke Hoss! Hurra!

    Er ist der jüngste Bundestagsabgeornete. Luke Hoss hat eine ganz tolle Idee. Er will von seinem Einkommen an gemeinnützige Organisationen spenden und nur so viel für sich behalten, wie er braucht.

    Das klingt ganz toll! Wer von den vorhandenen oder neuen Bundestagsmitgliedern macht das auch schon? Und hier frage ich nicht nur nach Parteispenden für die eigene Partei.

    Dass er für die Linken im Bundestag sitzt ist mir egal. Ich grenze mich nicht von Linken ab. Ich grenze mich, wenn es um Ränder geht eher von den Rechten ab!

    Wir müssen in unserer Gesellschaft füreinander einstehen und dafür sorgen, dass nicht unsere Rüstungsindustrie zur führenden Industrie wird. Und wir müssen uns freuen, das junge Menschen Verantwortung übernehmen wollen!

  • Wort des Tages

    Wort des Tages

    Es werden oft auf Kalenderblättern so genannte Worte des Tages aufgedruckt. Ich selbst habe eine Zeitlang morgens Horoskopkarten gezogen. Die darauf zu lesenden Botschaften haben mich durch den Tag begleitet.

    Aus diesem Grund kam mir die Sammlung „Wort des Tages“ von Judith Peters sehr gelegen. Sie hat für jeden Tag einen schlauen Spruch, der mit ihrem Sinn für Humor gepaart ist.

    Ich habe einige davon in meinem Status bei WhatsApp gepostet. aber nur wenig Rückmeldung bekommen. Da diese Posts nach 24h wieder weg sind, möchte ich sie gerne in meinem Blog posten.

  • Heute verschenke ich…

    Geben ist seliger als nehmen. Das habe ich einmal gelernt. Aber habe ich das auch immer befolgt?

    Meine Stimme

    Das geht momentan nur in Gedanken, denn die Bundestagswahl ist erst in einer Woche.

    Trotzdem habe ich mich heute (mal wieder) mit der Thematik beschäftigt.

    Da bin ich über eine (sehenwerte) Dokumentation in der ARD gestolpert. https://www.ardmediathek.de/video/dokumentationen-und-reportagen/und-sonst-so-die-kleinen-parteien/sr/Y3JpZDovL3NyLW9ubGluZS5kZS9EVVJfMTUwMjIz

    Es ist mir völlig klar, dass ich wählen gehen werde. Es ist sehr gut in einer Demokratie zu leben und wählen zu können. Mir ist auch klar, dass ich mit meiner Wahl die Verantwortung für bestimmte Handlungen abgebe. Ob die von mir gewählte Partei oder der Kandidat in den Bundestag kommt ist derzeit eher unwahrscheinlich. Aber deswegen einen „Kompromiss“ zu wählen, kommt für mich nicht in Frage.

    Was wird aus meiner Sicht passieren? Die Regierungsbildung wird sehr schwierig werden.

    Schön wäre es, wenn das Wählerverhalten danach einmal ausgiebig analysiert würde. Nicht mit den jetzt schon existierenden Narrativen sondern „langweilig“ genau. 🙂

    Und hier meine ich wirklich mal hinschauen, welche Entscheidungen werden aus welchen Gründen getroffen? Fraktionszwang, Inhalt Parteiprogramm, aktuelle Erfordernisse. Und hier sind wir alle gefragt! Hinschauen! Nachfragen!

    Es wird in allen Medien eine hohe Wahlbeteiligung erwartet. Ich erwarte sie auch. Gleichzeitig will ich aber auch wissen, wer wählen geht und warum. Und vor allem was die Menschen nach der Wahl bewegt. Natürlich kann man nicht alle Wahlbeteiligten fragen, aber das geht bei keiner Befragung.

    Mich interessiert die Wählergruppe u.a. nach Alter. Bin selbst aus der „Babyboomer-Generation. Habe miterlebt wie die Klassen voller wurden, wie die Aussicht auf eine Lehrstelle schwierig wurde, wie die „Älteren“ immer wieder sagten, die Jugend will nicht arbeiten.

    Und (vielleicht nicht ganz unwichtig) wie die Norm für Schaltkreiszeichen geändert wurde. Das hat mir sehr früh gezeigt, dass ich in meinem Beruf als Technischer Zeichner die digitale Entwicklung stark im Blick behalten muss.

    Meine Stoffreste

    Von meinen Stoffen möchte ich einiges verschenken. Alles werde ich wohl nicht mehr verarbeiten. Bewege mich aber derzeit auch nicht in Kreisen, die Interesse an meinen Stoffresten haben könnten…

    Meine Bücher, die ich nicht mehr lese

    Bücher, die ich nicht mehr behalten möchte, kann ich sehr bequem bei mir im Treppenhaus ablegen. Wir haben da ein System, dass jeder einfach mitnimmt, was gefällt oder interessiert. Dieses tolle System existierte schon bevor ich hierher zog.

  • Geld ist nicht alles – aber ohne Geld ist alles nichts

    Von wem dieser Spruch ist, weiß ich nicht. Aber wahr ist er schon. Dass ich als Rentnerin nicht monatlich rechnen muß bis zur nächsten Rente, freut mich sehr. Es ist aber auch teilweise dem Zufall geschuldet. Und meiner Flexibiltät, die mich hat spontan in ein anderes Land (Schweiz) hat umziehen lassen als ich in wirtschaftlichen Schwierigkeiten gesteckt habe. Dort habe ich in einem neuen und unbekannten Bereich gearbeitet. Das Wissen habe ich mir autodidaktisch angeeignet.

    An dieser Stelle vielen Dank an alle Personen, die mich dabei unterstützt haben!

    Weiterhin habe ich auch da wieder gelernt, dass man seine Hände rühren muss um etwas zu bekommen. Nur wünschen allein nützt nicht.

    Dass Kompromisse zu machen sind, habe ich ebenfalls in meinem ganzen Leben erfahren. Und die ausgewogene Balance zwischen eigener Vorstellung und fremden Erwartungen sollte immer gewahrt bleiben.

    Die Eigentumsverteilung halte ich in einer Gesellschaft für ein immens wichtiges Thema. Wird hier der Unterschied zu groß, kann man mit gesellschaftlichen Problemen rechnen. Sie erwarten!

    Ich bin nicht dafür, einfach so Menschen mit zu viel Besotztümern einfach zu enteignen. Das führt keine Lösung herbei. Aber jeder Mensch muss wissen, wo er mit seinem Besitz steht und muss sich verantwortlich fühlen für den Menschen mit weniger bze. nicht ausreichendem Besitz. Klingt blauäugig? Jawoll, das ist meine Augenfarbe. 🙂

    Da hier nicht jede einzelne Person tätig werden kann oder tätig wird, brauchen wir gesellschaftliche Regeln. Man nennt sie auch Gesetze. Und ich denke, das Lobbyisten bestimmt notwenig sind, aber immer kritisch hinterfragt werden müssen. Und vor allem Rechenschaft ablegen müssen.

  • Umgang mit behinderten/beeinträchtigten Menschen

    Umgang mit behinderten/beeinträchtigten Menschen

    Wann habe ich den Umgang gelernt?

    Als Kind habe ich mit meiner Mutter und meiner Oma meinen Opa (Max) kennengelernt. Der Vater meines Vaters lebte in Dresden. Er saß nach einem Schlaganfall im Rollstuhl. Als Kind habe ich das einfach hingenommen, weil mir klar war, dass er nicht laufen kann. Ich durfte ihn auf seinem Balkon schieben und war sehr erschrocken als ich ihn gegen das Geländer geschoben habe. Ich dachte, ihm tut der Stoß weh und erwartete Schimpfe. Die kam aber nicht. Habe dann mitbekommen wie seine Frau ihn aus dem Rollstuhl nahm und mit ihm unter singen von : „Max Du hast das Schieben raus“ auf die Toilette brachte.

    Für mich war das zwar eine unbekannte Situation, erschien mir aber völlig normal. Heute denke ich, dass das der Punkt in meiner Sozialisation war, der mich den Umgang mit Menschen, die nicht wie erwartet sind gelehrt hat.

    Was sind beginderte/beeinträchtigte Menschen für mich?

    Für mich sind es Menschen, die nicht so sind wie erwartet. Als Nachkriegskind habe ich einige gesehen, denen ein Bein fehlte (oder auch zwei). Ich haber nie geschaut, ob ein Mensch „komplett“ ist. Für mich war immer nur wichtig ob ich vor jemandem Angst haben musste. Und der einzige war damals „der schwarze Mann“. Er lebte angeblich in unserem Keller. Habe ihn nie gesehen… Was vielleicht daran lag, dass ich mich nicht in den Keller traute, um ihn zu suchen.

    Zwei behinderte Menschen habe ich persönlich kennengelernt. Einmal einen Mann, dem beide Beine gefehlt haben. Der war aus dem Bekanntenkreis meiner Eltern und lebte mit Frau und Kind in einem Hochhaus in Frankfurt.

    Was sollte für behinderte/beeinträchtigte Menschen getan werden?

    Wir müssen ALLE lernen, dass es kein Normal gibt! Ansonsten gibt es ja einige Organisationen, die sich für spezielle Belange einsetzen. Es muss nur unbedingt in unsere Köpfe hinein, dass es kein „Normal“ gibt.

    Wir müssen erkennen, dass bestimmte Gelder für Massnahmen für behinderte/beeinträchtigte Menschen ausgegeben werden.

    Wie öffentliche Gelder ausgegeben werden dürfen nicht Firmen und Lobbyisten oder Politiker bestimmen. Hier sind alle gefordert. Und die Entscheidungswege müssen möglichst kurz bleiben und die Vorausschau muss immer getroffen und veröffentlicht (und verstanden) werden.

    Bin ich behindert?

    Ja, ich bin kurzsichtig und durch kleinere Schlaganfälle körperlich beeinträchtigt. Dass ich Frau bin, lasse ich nicht als Behinderung gelten. Bei Berufswünschen war ich hier aber oft beeinträchtigt. 🙂

  • Schimpfen erleichtert, aber löst nichts

    Wann schimpfe ich?

    Wann schimpfst Du?

    Welche Schimpfwörter kennst Du?

    Wann ärgert Dich (Dein) Schimpfen?

    Wann schimpfe ich?

    Ich schimpfe, wenn ich mir wehtue. Auch wenn etwas Unvorhergesehens eintritt, das mich behindert. Ich schimpfe sehr selten direkt mit jemandem, wenn es aus meiner Sicht einen Anlass dazu gibt. Der Begriff „schimpfen“ ist bei mir eher als Missfallen ausdrücken verbunden. Also, wenn ich mir die Hand verbrenne, weil ich zu heißes Spülwasser eingelassen habe, dann drücke ich mein Missfallen mit mir darüber aus.

    Senn mir jemand die Vorfahrt nimmt und ich stark abbremsen muss, dann schimpfe ich mit der anderen fahrenden Person. Auch wenn sie es nicht hören kann. Der aktuelle Vorfall ist für mich damit abgeschlossen und beschäftigt mich nicht mehr.

    Beim Schreiben diesen Beitrags fällt mir das Thema „Kommunikation“ ein. Und dass es sinnvoll ist, hierüber einen eigenen Beitrag zu schreiben. 🙂

  • Mein Motto 2025

    Mein Motto 2025

    Drupp un draan

    Diesen Ausdruck habe ich zum ersten Mal von meinem verstorbenen bergischen Ehemann gehört. Es bedeutet soviel wie „Los geht’s“. Ich muss derzeit vieles bewältigen, und da passt der Ausdruck sehr gut.

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